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Tame-Gepards
Langhaarige Cashmere-Bengalkatze mit seidigem, fließendem Fell

Cashmere Bengal

Die langhaarige Bengal. Das wilde Fleckenbild bleibt erhalten, das Fell selbst ist deutlich länger, weicher und fließender als bei der kurzhaarigen Standard-Bengal.

Eine Fellvariante, keine Farbe

Cashmere ist keine Farbe, sondern eine Fellvariante. Sie kann bei jeder Bengal-Grundfarbe und -Zeichnung auftreten – braun, snow oder in anderen Varianten. Der Unterschied zur klassischen Bengal liegt allein in der Felllänge und -struktur.

Was das Fell auszeichnet

  • Längeres Deckhaar

    Deutlich längeres Fell als die kurzhaarige Standard-Bengal, mit feiner Halskrause und buschigerer Rute.

  • Seidige Struktur

    Meist ohne die dichte Unterwolle klassischer Langhaarrassen – dadurch wirkt das Fell seidig statt wollig.

  • Zeichnung bleibt erhalten

    Das wilde Fleckenbild aus Rosetten oder Marmorierung ist unter dem längeren Fell weiterhin gut zu erkennen.

Länger, weicher, seidiger – im Detail sichtbar

Makroaufnahme des langen, seidigen Fells einer Cashmere-Bengalkatze

Scrollen Sie weiter, um das feine, fließende Deckhaar der Cashmere-Bengal freizulegen.

Portrait einer langhaarigen Cashmere-Bengalkatze

Rezessives Langhaar-Allel

Verantwortlich für die Langhaarigkeit ist eine Variante am FGF5-Genort, die rezessiv vererbt wird. Eine Katze zeigt nur dann langes Fell, wenn sie die Anlage von beiden Elterntieren geerbt hat. Trägt nur ein Elternteil das Langhaar-Allel, ist die Katze kurzhaarig, kann die Anlage aber unsichtbar an ihre Nachkommen weitergeben. Damit aus einer Verpaarung Cashmere-Kitten hervorgehen können, müssen also beide Elterntiere Träger dieser Anlage sein – entweder selbst langhaarig oder als kurzhaarige Träger.

Nicht alle Verbände behandeln Cashmere gleich – wer sich interessiert, sollte den aktuellen Stand beim jeweiligen Zuchtverband erfragen.
Zur Anerkennung

Anerkennung in den Verbänden

Langhaarige Bengalen werden nicht von allen Verbänden gleich behandelt. Manche erkennen Cashmere als eigenständige Fellvariante innerhalb der Rasse an, andere führen sie unter eigenen Bezeichnungen oder erkennen sie bislang gar nicht offiziell an. Wer sich für eine Cashmere-Bengal interessiert, sollte sich vorab beim jeweiligen Zuchtverband über den aktuellen Stand informieren.

Pflege, die zum Fell passt

Da das Cashmere-Fell in der Regel keine dichte Unterwolle bildet, verfilzt es seltener als bei anderen Langhaarrassen. Regelmäßiges Bürsten hält es dennoch gepflegt und reduziert Haare in der Wohnung.

Im Wesen unterscheidet sich eine Cashmere-Bengal nicht von einer kurzhaarigen: aktiv, neugierig und auf Menschen bezogen. Mehr zum typischen Bengal-Wesen steht auf der Seite zum Charakter der Bengalkatze.

Zuchtkater Mogli, Brown Spotted Tabby, aufmerksam sitzend

Cashmere-Zucht in Planung

Unser Zuchtkater Mogli, geboren am 18.05.2025, ist ein Brown Spotted Tabby und bei uns am 16.09.2025 eingezogen. Er trägt die Anlage für langes Fell in sich. In der Zuchtplanung sehen wir vor, ihn mit einer Kätzin zu verpaaren, die ebenfalls Trägerin der Langhaar-Anlage ist – daraus sollen die ersten Cashmere-Kitten aus unserer Zucht hervorgehen.

Wichtig ist uns hier Klarheit: Das ist Zukunftsmusik, kein aktuelles Angebot. Aktuell haben wir keine Kitten verfügbar, Würfe sind in Planung. Den Stand dazu halten wir aktuell auf der Seite Bengal Kitten fest.

Fragen zur Cashmere Bengal

Was ist eine Cashmere Bengal?
Cashmere ist die Bezeichnung für langhaarige Bengalkatzen. Sie tragen zusätzlich zur bekannten Bengal-Zeichnung ein Genmerkmal für langes Fell, das ihre Fellstruktur seidig und fließend erscheinen lässt.
Ist eine Cashmere Bengal langhaarig?
Ja. Cashmere-Bengalen haben deutlich längeres Fell als die kurzhaarige Standard-Bengal, oft mit ausgeprägter Halskrause und buschigerer Rute. Die typische Fleck- oder Marmor-Zeichnung bleibt dabei erhalten.
Braucht sie mehr Fellpflege?
Etwas mehr als eine kurzhaarige Bengal, aber deutlich weniger als viele andere Langhaarrassen, da das Fell meist keine dichte Unterwolle bildet. Regelmäßiges Bürsten reicht in der Regel aus.
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